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Mit 6.200 Beschäftigten in Forschung, Lehre und Verwaltung und ihrem einzigartigen Profil gestaltet die Technische Universität Dortmund Zukunftsperspektiven: Das Zusammenspiel von Ingenieur- und Naturwissenschaften, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften treibt technologische Innovationen ebenso voran wie Erkenntnis- und Methodenfortschritt, von dem nicht nur die rund 34.200 Studierenden profitieren.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) betreibt zwei Forschungsinfrastrukturen: Die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle
BESSY II. Beide Großgeräte ermöglichen tiefe Einblicke in die Struktur der Materie und ihre komplexen Prozesse. Jährlich nutzen rund 3.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die HZB-Forschungseinrichtungen. Die Forschungsschwerpunkte des HZB sind die Beschleuniger-, Material- und Energieforschung.

In einem gemeinsamen Berufungsverfahren der Fakultät Physik an der Technischen Universität Dortmund und des Helmholtz-Zentrums Berlin ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine

Universitätsprofessur (W2) „Experimentelle Beschleunigerphysik – Supraleitende Hochfrequenzsysteme“


zu besetzen. Die/der erfolgreiche Bewerberin/Bewerber wird mit der Ernennung zur Universitätsprofessorin/zum Universitätsprofessor beurlaubt, um die Leitung einer Arbeitsgruppe am HZB wahrzunehmen (sog. „Jülicher Modell“).

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die in der experimentellen Beschleunigerphysik international ausgewiesen ist und Erfahrung auf dem Gebiet der supraleitenden Hochfrequenz besitzt. Die Professur ist mit der Leitung einer Arbeitsgruppe am HZB im Institut „SRF -Wissenschaft und Technologie“ verbunden. Bevorzugt befasst sich diese Arbeitsgruppe mit der Entwicklung von supraleitenden Hochfrequenz-Systemen im Dauerstrichbetrieb zur Erzeugung, Beschleunigung und Manipulation von Elektronenstrahlen für Synchrotronlichtquellen der nächsten Generation. Wichtige Anknüpfungspunkte sind die Kurzpulsquellen BERLinPro und BESSYVSR am HZB, der Entwurf einer zukünftigen Lichtquelle „BESSY-III“ sowie die Speicherringanlage DELTA der TU Dortmund.

Bewerberinnen und Bewerber sind zudem bereit, sich innerhalb und außerhalb der TU Dortmund und des HZB an Forschungsverbünden und -kooperationen zu beteiligen. Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln sind wünschenswert.

Eine Beteiligung an der Lehre in den Studiengängen der Fakultät Physik im Umfang von 2 SWS wird vorausgesetzt.

Bewerberinnen und Bewerber verfügen über die erforderliche Sozial- und Führungskompetenz und sind bereit, an der akademischen Selbstverwaltung und in Gremien des HZB und der Helmholtz-Gemeinschaft mitzuwirken.
Eine Promotion in Physik oder einem eng verwandten Fach wird vorausgesetzt. Im Übrigen richten sich die Einstellungsvoraussetzungen nach § 36 HG des Landes NRW.

Die TU Dortmund und das HZB haben sich das strategische Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu erhöhen und ermutigen nachdrücklich Wissenschaftlerinnen, sich zu bewerben.

Die TU Dortmund und das HZB unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördern die Gleichstellung von Mann und Frau in der Wissenschaft.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Aussagekräftige Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsverzeichnis etc.), in englischer Sprache, sowie ein Lehr- und Forschungskonzept werden bis zum 30.09.2017 in elektronischer Form erbeten an den Dekan der Fakultät Physik:

Univ.-Prof. Dr. Frithjof Anders,
Fakultät Physik,
Technische Universität Dortmund,
44221 Dortmund.
Telefon: 0231 755-7958,
Fax: 0231 755-5059,
E-Mail: dekanat.physik@lists.
tu-dortmund.de

www.physik.tu-dortmund.de
www.delta.tu-dortmund.de
www.helmholtz-berlin.de

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